
Ungarn · 90 Min. · Vegetarisch · Gebäck · Für Geübte
Rózsafánk
Auf Deutsch: Rosenkrapfen · Auf Englisch: Hungarian rose doughnut
Für 4 Personen · metrisch
Ungarische Rosenkrapfen: zarte Teigblüten mit Puderzucker und Konfitüre
Rózsafánk heißt wörtlich Rosenkrapfen, und genau so sieht das Gebäck aus: drei eingeschnittene Teigscheiben, die im heißen Öl zu knusprigen Blüten aufgehen. Ein Gebäck für Festtage, das ein bisschen Fingerspitzengefühl verlangt und dafür mit jedem Exemplar Freude macht. Noch warm mit Puderzucker bestäubt und mit einem Klecks Konfitüre in der Mitte schmecken sie am besten.
Zutaten
- 300 gMehlfür den Teig, plus etwas zum Ausrollen
- 40 gButterkalt, mit dem Mehl verbröselt
- 100 gSauerrahmungarischer Tejföl, für den Teig
- 3Eigelbfür den Teig; Eiweiß kann zum Zusammenkleben der Scheiben dienen
- 20 gZuckerfür den Teig
- 1 PriseSalzfür den Teig
- 8 gim Teig oder zum Bestäuben mit dem Puderzucker gemischtZucker, mit Vanille oder Vanillin aromatisiert, meist in kleinen Päckchen verkauft.Ersatz: Für ein Päckchen nimmt man etwa einen gehäuften Teelöffel Zucker und einen halben Teelöffel Vanilleextrakt, was in Teigen und Cremes kaum einen Unterschied macht. Zum Bestäuben eignet sich Extrakt nicht, weil er den Zucker feucht macht. Dafür lässt man ausgekratzte Vanilleschoten einige Tage in einem Glas Zucker ziehen.Mehr dazu
- 400 mlSonnenblumenölzum Ausbacken
- 70 gKonfitürez. B. Aprikose oder Fruchtgelee, in die Mitte der Rosen
- 35 gPuderzuckerzum Bestäuben
- 2 ELRumfür den Teig (optional)
- 1 TLZitronenschalefein abgerieben, für den Teig (optional)
- ½ TLZimtgemahlen, für den Teig (optional)
Zubereitung
- Butter ins Mehl einarbeitenDas Mehl in eine Schüssel geben und die kalte Butter mit den Fingern einarbeiten, bis eine krümelige Masse entsteht.
- Die feuchten Zutaten zugebenSaure Sahne mit Eigelb, Puderzucker, Salz und Vanillezucker glatt verrühren (oder den Vanillezucker später mit dem Puderzucker zum Bestäuben mischen); wer mag, gibt jetzt auch Zitronenschale oder Zimt dazu. Die Mischung zum Mehl geben und nach Belieben den Rum zufügen.
- Teig kneten und kühlenAlles zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten, bis er sich von den Händen löst. In Folie wickeln und 15 bis 30 Minuten kühl stellen.
- Ausrollen und Scheiben ausstechenDen Teig auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen, etwa 2 bis 3 mm. Mit drei runden Ausstechern in verschiedenen Größen (ca. 3, 4 und 5 cm) jeweils gleich viele Scheiben ausstechen.
- Blütenblätter einschneidenDie Ränder jeder Scheibe rundherum etwa 0,5 bis 1 cm tief einschneiden, so entstehen die Blütenblätter.
- Die Rosen zusammensetzenJe eine große, eine mittlere und eine kleine Scheibe so aufeinanderlegen, dass die Blütenblätter versetzt liegen. Die Mitte bei Bedarf mit etwas Eiweiß bestreichen und fest zusammendrücken, damit die Rose beim Backen nicht auseinanderfällt.
- Rosen im Öl ausbackenDas Sonnenblumenöl auf etwa 170 °C erhitzen. Die Rosen portionsweise mit der kleinsten Scheibe nach unten hineinlegen, aufgehen und goldgelb backen lassen, einmal wenden – höchstens etwa 2 Minuten pro Seite.
- Abtropfen lassenDie fertigen Rosen mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
- Bestäuben, füllen und servierenNoch warm mit Puderzucker bestäuben – oder mit der Mischung aus Puderzucker und Vanillezucker, falls der Vanillezucker nicht in den Teig gewandert ist –, einen Klecks Konfitüre in die Mitte setzen und frisch servieren.
Tipps und Varianten
Der Teig lässt sich gut abwandeln: Mit Zimt im Teig, mit Eiweiß verklebten Scheiben und Aprikosenkonfitüre in der Mitte wird es herbstlich-würzig; mit Rum und Zitronenschale im Teig, Fruchtgelee in der Mitte und mit Vanillezucker gemischtem Puderzucker obendrauf eher frisch und duftig. Es gibt auch eine einfachere Fassung ohne Butter, mit ganzen Eiern, Backpulver und deutlich mehr Zucker, bei der nur ein Ausstecher zum Einsatz kommt – das ergibt etwa 35 Stück. Am schönsten sind die Rosen, wenn man sie nach dem Abtropfen auf eine Platte setzt und die Konfitüre erst kurz vor dem Servieren einfüllt, dann bleiben sie knusprig.
Allergene
Enthält: Eier, Glutenhaltiges Getreide, Milch (einschließlich Laktose)
Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.
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Dieses Rezept ist sorgfältig aus unabhängigen Quellen zusammengetragen und geprüft worden. Trotzdem kann sich ein Fehler einschleichen — eine Menge, die nicht aufgeht, ein Schritt, der so nicht funktioniert. Wenn dir etwas auffällt, schreib uns: Wir sehen es uns an und bessern nach.


