
Ungarn · 50 Min. · Vegetarisch · Gebäck · Für Geübte
Piskóta
Auf Deutsch: Biskuit · Auf Englisch: Sponge cake
Für 6 Personen · metrisch
Luftiger Biskuit aus Ei, Zucker und Mehl – die Basis für alles Süße
Piskóta ist der Biskuit der ungarischen Küche: nur Eier, Zucker und Mehl, aber richtig aufgeschlagen wird daraus eine Krume, die beim Anschneiden federt. Er schmeckt schon pur zum Kaffee und ist gleichzeitig die Grundlage für Torten, Biskuitrolle oder Kokoswürfel. Wer ihn einmal kann, braucht für Süßes kein anderes Fundament mehr.
Zutaten
- 6Eiergetrennt, Eiweiß zu steifem Schnee geschlagen
- 120 gZuckerteils unter das Eigelb, teils in den Eischnee
- 120 gMehlgesiebt, in Etappen untergehoben
- 1 PriseSalzstabilisiert den Eischnee
- 1 TLBackpulvermit dem Mehl vermischt (optional)
- 8 gzum Aromatisieren, ersatzweise Vanilleextrakt (optional)Zucker, mit Vanille oder Vanillin aromatisiert, meist in kleinen Päckchen verkauft.Ersatz: Für ein Päckchen nimmt man etwa einen gehäuften Teelöffel Zucker und einen halben Teelöffel Vanilleextrakt, was in Teigen und Cremes kaum einen Unterschied macht. Zum Bestäuben eignet sich Extrakt nicht, weil er den Zucker feucht macht. Dafür lässt man ausgekratzte Vanilleschoten einige Tage in einem Glas Zucker ziehen.Mehr dazu
- 45 mlSonnenblumenölmacht die Krume saftiger, unter das Eigelb gerührt (optional)
- 30 mlWasserlauwarm, lockert den Teig (optional)
- Zitronenschaleabgerieben, zum Aromatisieren (optional)
Zubereitung
- Den Ofen auf 160–180 °C vorheizen und ein Backblech oder einen Tortenring (im Folgenden: die Form) mit Backpapier auslegen.
- Die Eier trennen und dabei sorgfältig darauf achten, dass kein Eigelb ins Eiweiß gerät – sonst wird der Schnee nicht steif.
- Die Eigelbe mit einem Teil des Zuckers hellschaumig rühren; nach Belieben Vanillezucker, abgeriebene Zitronenschale sowie Öl und lauwarmes Wasser dazugeben und glatt rühren.
- Das Eiweiß mit einer Prise Salz aufschlagen und den restlichen Zucker nach und nach einrieseln lassen, bis der Schnee steif und glänzend ist.
- Das Mehl (bei Bedarf mit dem Backpulver vermischt) sieben und portionsweise unter die Eigelbmasse mischen.
- Den Eischnee locker unterheben – mit dem Teigschaber und nur so lange, bis keine hellen Schlieren mehr zu sehen sind, keinesfalls länger rühren.
- Den Teig in die Form füllen, glattstreichen und die Form einmal kurz auf die Arbeitsfläche aufstoßen, damit große Luftblasen entweichen.
- Je nach Höhe 20–40 Minuten backen und die Ofentür in der ersten Zeit geschlossen halten; am Ende mit der Stäbchenprobe prüfen, ob der Teig durch ist.
- Den Biskuit kurz in der Form ruhen lassen, vollständig auskühlen lassen und erst dann das Backpapier abziehen.
Tipps und Varianten
Für eine saftigere Krume Öl und Wasser mit unter das Eigelb rühren. Eine andere Linie geht über schaumig gerührte Butter statt reinem Eischaum; darauf passen Pfirsich-, Aprikosenstücke oder Beeren. Für die Kakaovariante ungesüßtes Kakaopulver zusammen mit Mehl und Backpulver unterrühren. Hoch im Tortenring gebacken und kopfüber ausgekühlt fällt der Biskuit nicht zusammen, flach auf dem großen Blech wird er zur Grundlage für Biskuitrolle oder Kokoswürfel. Ausgekühlt längs teilen und füllen: Joghurt-Sahne mit Erdbeeren oder Kakao-Buttercreme mit Vanillepudding – so wird aus dem schlichten Biskuit eine Torte für sechs.
Allergene
Enthält: Eier, Glutenhaltiges Getreide
Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.
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Dieses Rezept ist sorgfältig aus unabhängigen Quellen zusammengetragen und geprüft worden. Trotzdem kann sich ein Fehler einschleichen — eine Menge, die nicht aufgeht, ein Schritt, der so nicht funktioniert. Wenn dir etwas auffällt, schreib uns: Wir sehen es uns an und bessern nach.


