ungarisch essenUNGARISCHE KÜCHE
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Lecsó

Ungarisches Schmorgericht aus hellen Paprikaschoten, Tomaten und Zwiebeln mit Edelsüss-Paprikapulver, das als eigenes Gericht und als Grundlage für andere dient.

Lecsó ist ein langsam geschmortes Gemisch aus hellgrünen oder gelben ungarischen Paprikaschoten, reifen Tomaten und Zwiebeln, traditionell in Schmalz oder Speckfett angebraten und mit Paprikapulver gewürzt. Es schmeckt süsslich-fruchtig mit milder Säure, die Paprika bleibt weich, aber stückig, und das Ganze ist eher saftig als suppig. In Ungarn kocht man es im Sommer frisch oder legt es für den Winter ein und verwendet es dann als Beilage, mit Ei, Wurst oder Reis, oder als Grundlage für Gulasch und Schmorgerichte. Im deutschen Sprachraum ist es als Letscho im Glas in vielen Supermärkten zu finden, im englischen Sprachraum eher in osteuropäischen Läden oder im Versand; frisch gekocht ist es aus gewöhnlichen Zutaten leicht selbst herzustellen.

Ersatz:

Am besten kocht man es selbst: helle Spitzpaprika oder milde gelbe Paprika mit Zwiebeln in Schmalz weich dünsten, Tomaten und Edelsüss-Paprikapulver dazugeben und einkochen lassen. Gekauftes Letscho im Glas ist oft süsser und essigsaurer als hausgemachtes und kann die Würzung eines Gerichts verschieben. Italienische Peperonata kommt nahe, ihr fehlen aber Paprikapulver und Schmalzton, die man ergänzen sollte; mit roter Gemüsepaprika allein wird das Ergebnis süsser und weniger frisch.

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