ungarisch essenUNGARISCHE KÜCHE
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Tortenguss

Pulvermischung aus Stärke und Geliermittel, die mit Saft oder Wasser aufgekocht wird und als klare, schnittfeste Schicht über Obst auf Torten und Kuchen erstarrt.

Tortenguss ist ein Pulver aus Stärke und einem Geliermittel wie Carrageen oder Johannisbrotkernmehl, das mit Flüssigkeit und meist Zucker kurz aufgekocht und dann noch heiss über belegtes Obst gegossen wird. Beim Abkühlen erstarrt er zu einer glänzenden, klaren oder je nach Sorte rot gefärbten Schicht, die das Obst fixiert, vor dem Austrocknen schützt und den Kuchen sauber schneidbar macht. Er schmeckt kaum nach sich selbst, der Geschmack kommt aus der verwendeten Flüssigkeit, weshalb man oft den Saft des Obstes nimmt. Im deutschsprachigen Raum steht er in jedem Supermarkt im Backregal, im englischen Sprachraum findet man ihn eher in osteuropäischen oder deutschen Läden und im Versand.

Ersatz:

Etwa ein gehäufter Esslöffel Speisestärke, besser Pfeilwurzelmehl, auf einen Viertelliter Saft mit Zucker aufgekocht, gibt einen ähnlichen Guss, der aber etwas trüber und weicher bleibt und weniger sauber schneidet. Erhitzte, durchgesiebte Aprikosenkonfitüre gibt Glanz und schützt das Obst, bildet aber keine feste Schicht und bringt eigenen Geschmack mit. Gelatine setzt fester, braucht aber Kühlung und wird bei Wärme wieder weich.

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