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SchweinepörköltKI-Bild

Ungarn · 135 Minuten · Fleisch · Hauptgang · Für Geübte

Schweinepörkölt

Für 4 Personen · metrisch

Schweinefleisch in dicker Paprikasauce, langsam weichgeschmort

Pörkölt ist das ungarische Schmorgericht schlechthin: Schweinefleisch, viel Zwiebel und edelsüßes Paprikapulver kochen so lange bei kleiner Hitze, bis die Sauce dick und tiefrot am Fleisch hängt. Es braucht kaum Handgriffe, nur Zeit – im Topf wie im Kessel über dem Feuer. Dazu passen Nokedli, Tarhonya, Kartoffeln, Reis oder böhmische Knödel, dazu Eingelegtes und Brot zum Auftunken.

Personen4

Zutaten

  • 600 gSchweinefleischKeule oder Schulter, in etwa 2 cm große Würfel geschnitten
  • 2Zwiebelfein gewürfelt, als Grundlage kräftig angebraten
  • 30 gSchweineschmalzzum Anbraten; ersatzweise Entenfett oder Öl
  • 1½ ELPaprikapulverbei geringer Hitze einrühren
  • 2Paprikaentkernt, gewürfelt; in den Quellen hell, grün, gelb oder rot
  • 2Tomategeschält bzw. entkernt, gewürfelt
  • 2 ZehenKnoblauchfein gehackt oder gepresst
  • Scharfe Paprikafrische Spitzpaprika, Chili oder scharfes Pulver, nach Geschmack
  • 1 PriseKümmelgemahlen mitgeschmort
  • 1 TLPfeffergemahlen
  • Salznach Geschmack
  • 400 mlWasserzum Aufgießen, nach Bedarf nachgießen
  • Majoranzum Würzen der Gemüsebasis (optional)
  • 100 mlTrockener Rotweinz. B. Kadarka, zum Ablöschen (optional)
  • 1 ELTomatenmarkanstelle frischer Tomaten (optional)
  • 2Lorbeerblattmitschmoren (optional)
  • Petersiliefrisch gehackt zum Bestreuen (optional)

Zubereitung

  1. Das Schweinefleisch von Sehnen befreien und in gleichmäßige Würfel von etwa 1,5 bis 2 cm schneiden. Zwiebeln fein würfeln, Paprikaschoten entkernen und würfeln, Tomaten schälen oder entkernen und ebenfalls würfeln, Knoblauch fein hacken.
  2. Das Schweineschmalz in einem schweren Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel unter häufigem Rühren goldbraun bis fast karamellig anbraten – hier entsteht die Grundlage für Farbe und Geschmack.
  3. Paprikaschoten, Tomaten und Knoblauch zugeben, salzen und kurz mitdünsten, bis das Gemüse Saft zieht.
  4. Mit Majoran, gemahlenem Kümmel und schwarzem Pfeffer würzen. Den Topf von der starken Hitze nehmen und das edelsüße Paprikapulver einrühren, damit es nicht bitter wird. Scharfe Paprika nach Geschmack dazugeben.
  5. Die Fleischwürfel untermischen und rundum anbraten, bis sie ringsherum Farbe genommen haben.
  6. Mit wenig Wasser aufgießen – wer mag, löscht zusätzlich mit trockenem Rotwein ab. Das Fleisch soll nicht bedeckt sein, sonst kocht es statt zu schmoren. Nach Wunsch die Lorbeerblätter zugeben.
  7. Zugedeckt bei kleiner Hitze 70 bis 120 Minuten schmoren. Gelegentlich umrühren und nur bei Bedarf wenig Wasser nachgießen, bis das Fleisch weich ist und eine dicke, sämige Sauce entstanden ist.
  8. Die Lorbeerblätter vor dem Abschmecken herausnehmen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit gehackter Petersilie bestreuen und mit der gewünschten Beilage servieren.

Tipps und Varianten

Statt Schweineschmalz gehen auch Entenfett oder Pflanzenöl; frische Tomaten lassen sich durch Tomatenmark oder getrocknete Tomaten ersetzen, und geräuchertes Paprikapulver bringt eine andere Note. Manche braten erst das Fleisch an und geben die Zwiebel danach dazu, andere geben Paprikaschoten und Tomaten erst nach der ersten Schmorphase zum Fleisch – beides funktioniert. Tarhonya kann man aus Mehl und Ei selbst machen, durch ein grobes Sieb drücken und auf Vorrat trocknen. Serviert wird mit Eingelegtem und Brot zum Auftunken, dazu passt ein ungarischer Rotwein wie Egri Bikavér – in Tschechien greift man eher zu Knödeln und Bier. Jó étvágyat!

Allergene

Kann enthalten, wenn du die optionalen Zutaten verwendest: Schwefeldioxid und Sulfite

Für dieses Rezept ist nicht jede Zutat geprüft; „ohne“ wird deshalb nicht zugesichert.

Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.

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Dieses Rezept ist sorgfältig aus unabhängigen Quellen zusammengetragen und geprüft worden. Trotzdem kann sich ein Fehler einschleichen — eine Menge, die nicht aufgeht, ein Schritt, der so nicht funktioniert. Wenn dir etwas auffällt, schreib uns: Wir sehen es uns an und bessern nach.

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