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Große Tiefebene (Alföld) · 50 Minuten · Vegan · Hauptgang · Für Geübte

Lecsó

Für 4 Personen · metrisch

Ungarisches Paprika-Tomaten-Schmorgemüse mit süßem Paprikapulver

Lecsó ist das Sommergericht schlechthin: Spitzpaprika und Tomaten schmoren gemeinsam weich, bis alles saftig ineinanderfällt und nach edelsüßem Paprika duftet. Auf der Alföld gehört frisches Brot dazu, mit dem man den Sud auftunkt. Das Grundrezept ist bewusst schlicht – und lässt sich mit Wurst oder Ei in wenigen Minuten verwandeln.

Personen4

Zutaten

  • 900 gSpitzpaprikaentkernt, in Ringe oder Streifen geschnitten
  • 450 gTomateüberbrüht, gehäutet, in Spalten oder Würfel
  • 3Zwiebelfein gewürfelt
  • 2 ELÖlzum Andünsten; alternativ Schweineschmalz
  • 1 ELPaprikapulverabseits der Hitze einrühren
  • Salzzum Abschmecken
  • Schwarzer Pfeffergemahlen, zum Abschmecken
  • 100 gGeräucherter Speckgewürfelt, Fett auslassen (optional)
  • 200 gPaprikawurstin Scheiben, gegen Ende zugeben (optional)
  • 3Eiverquirlt, zum Schluss untergerührt (optional)
  • 2 ZehenKnoblauchgepresst, mit der Zwiebel angebraten (optional)
  • 1 ELTomatenmarkkurz mit angebraten (optional)
  • 1 TLZuckerzum Abrunden der Säure (optional)

Zubereitung

  1. Die Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, häuten und in Spalten oder Würfel schneiden.
  2. Die Spitzpaprika waschen, entkernen und in Ringe oder Streifen schneiden, die Zwiebeln schälen und fein würfeln.
  3. Das Öl in einem weiten Topf erhitzen und die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze glasig bis goldgelb dünsten. Wer mag, presst den Knoblauch dazu oder röstet einen Löffel Tomatenmark kurz mit.
  4. Die Paprika zugeben und etwa 10 Minuten mitschmoren, bis sie deutlich zusammenfällt.
  5. Den Topf kurz von der Hitze ziehen und das edelsüße Paprikapulver einrühren, damit es nicht bitter wird.
  6. Die Tomaten zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles bei mittlerer Hitze 15 bis 20 Minuten schmoren, bis die Paprika weich ist und die Tomaten zerfallen sind.
  7. Zum Schluss abschmecken – bei sehr säuerlichen Tomaten hilft ein Teelöffel Zucker – und heiß mit frischem Brot servieren.

Tipps und Varianten

Statt Öl kann man Schweineschmalz nehmen oder gewürfelten Räucherspeck auslassen und darin die Zwiebeln andünsten. Geräucherte Wurst wandert entweder gleich mit der Zwiebel in den Topf oder erst in den letzten 10 Minuten dazu; für Tojásos lecsó rührt man am Ende verquirlte Eier unter und lässt sie stocken. Wer es dicker mag, lässt die letzten 15 Minuten den Deckel weg; man kann auch zuerst die Tomaten mit dem Paprikapulver aufkochen und die Paprika erst danach einlegen. Schärfe bringen scharfer Paprika oder Cayenne, ganz ohne Paprikapulver – nur mit Salz und Pfeffer – schmeckt es ebenfalls. Zum Einkochen für den Winter nur Paprika und Tomaten ohne Zwiebel und Gewürze kurz schmoren, heiß in sterilisierte Gläser füllen und im Trockendunst auskühlen lassen; später über geröstete Zwiebel geben und fertig würzen. Serviert wird Lecsó mit Brot oder Baguette, alternativ mit Reis.

Allergene

Kann enthalten, wenn du die optionalen Zutaten verwendest: Eier

Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.

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